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GRegio Energie AG in Chur

Aus Biomasse werden Energie und Kohle

Wir bauen Biogas- und Abwasseranlagen, vertreiben Holzgas-Module und betreuen die Anlagen im Betrieb, von der Gülle bis zum Industrieabwasser. Dazu entwickeln wir seit mehreren Jahren die hydrothermale Karbonisierung (HTC), die aus Klärschlamm und Reststoffen Biokohle macht.

Zwei grüne Container mit offenen Türen und Rohrschlangen-Modulen vor Bündner Bergen

Vier Geschäftsfelder, ein Ansprechpartner

Wählen Sie das Feld, das zu Ihrem Betrieb passt. Bei jedem Projekt ist die GRegio Energie AG Ihre Ansprechpartnerin und Ihre Vertragspartnerin.

  • Heizerskid: grünes Gestell mit Armaturen und Antrieben vor einem Gebäude

    Für Kläranlagen und Reststoffe

    HTC: aus Klärschlamm wird Biokohle

    Unter Druck und Wärme wird nasse Biomasse in wenigen Stunden zu Biokohle. Das Verfahren steht in der Entwicklungs- und Demonstrationsphase.

    ca. 200 °C · ca. 20 bar

    HTC kennenlernen
  • Zwei GRegioflex-Container in einer Holzscheune

    Für Landwirtschaftsbetriebe

    GRegioflex: Biogas aus Ihrer Gülle

    Ein Festbettfermenter vergärt die Dünngülle Ihres Hofs. Die Feststoffe kommen als Einstreu zurück in den Stall, das Blockheizkraftwerk im Container liefert 20 bis 50 kWel.

    20 bis 50 kWel

    Zu GRegioflex
  • Gesamtansicht der Abwasser-Biogasanlage in Schönengrund: grüner Container mit Gasleitung neben einem Holzgebäude

    Für Betriebe mit organisch belastetem Abwasser

    Industrieabwasser: reinigen und Biogas gewinnen

    Ein Reaktor im Container baut die organische Fracht des Abwassers ab und erzeugt Biogas für Ihren Betrieb. Vor dem Bau machen wir einen Vorversuch.

    Vorversuch vor dem Bau

    Zum Industrieabwasser
  • Holzgas-Modul von der Seite, mit Bedienfeld

    Für Betriebe mit Holz und Wärmebedarf

    Holzgas: Strom und Wärme aus Hackschnitzeln

    Ein Modul liefert 50 kWel und rund 120 kWth und lässt sich mit weiteren Modulen kaskadieren. Wir vertreiben die Module exklusiv in der Schweiz.

    50 kWel je Modul

    Zum Holzgas

HTC: aus nasser Biomasse wird in wenigen Stunden Biokohle

Im geschlossenen System wird Biomasse bei rund 200 °C und rund 20 bar zu Biokohle. Der Prozess setzt Energie frei und dauert wenige Stunden. Die Natur braucht dafür Millionen Jahre.

Wo wir stehen: Das Verfahren ist in der Entwicklungs- und Demonstrationsphase. Wir haben es gemeinsam mit der ZHAW im Labor und im Pilotmassstab untersucht und in einem Pilot- und Demonstrationsprojekt des Bundesamts für Energie von 2018 bis 2020 erprobt. Im Februar 2025 folgten Pilotversuche auf der ARA Buchs. Dort wird geprüft, ob eine HTC-Anlage im Grossmassstab eingesetzt werden kann.

So funktioniert HTC: aus Bioabfällen wird Pflanzenkohle. Der Erklärfilm dauert gut vier Minuten, die deutschen Untertitel sind im Bild.

Anlagen in Betrieb und im Bau

Vier GRegioflex-Anlagen auf Höfen in den Kantonen Zürich, Thurgau, Luzern und Aargau laufen, eine fünfte ist im Bau. Dazu kommt ein Holzgas-Modul in Steinen SZ.

  • Aeugstertal ZH

    GRegioflex, 50 kWel. Rindermast mit rund 300 Rindern, eingebunden in den bestehenden Wärmeverbund. In Betrieb seit Juli 2025.

  • Lindauer AG, Steinen SZ

    Holzgas, 1 Modul mit 50 kWel, betrieben mit dem Restholz der Schreinerei. In Betrieb seit 2025.

  • Abwasserverband Buchs Sevelen Grabs SG

    HTC, Pilotversuche im Februar 2025, Grossanlage in Prüfung.

Alle Projekte

Den Energiepark Grischa erleben

Auf dem Areal der Rheinmühle in Chur zeigt der Energiepark Grischa, wie aus Biomasse, Sonne, Wasser und Wind Energie entsteht. Interaktive Stationen und multimediale Installationen machen sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt. Die erste Etappe mit den Stationen Holzenergie, Sonnenenergie und Wasserkraft wurde am 30. August 2025 öffentlich eröffnet, die zweite mit den Stationen Windenergie sowie Biogas und HTC am 24. Oktober 2026.

Der Energiepark Grischa ist ein Gemeinschaftsprojekt. Projektträgerin ist die Klima GRischa Klimastiftung Graubünden, zusammen mit Projektpartnern: Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) ist Partnerin, das Bundesamt für Energie (BFE) fördert das Projekt, dazu kommen weitere Partner.

  • Waldkulisse mit Bildschirm, Infotafel und grünem Buzzer in der Station Holz
    Energiepark Grischa
  • Station Holz: Kopfhörer an einem Baumstamm, daneben die Tafel zum Energetikus
    Energiepark Grischa
  • Station Sonne: Bildschirm mit Solarpaneelen vor einem Stadtbild von Chur
    Energiepark Grischa

Das Team hinter den Anlagen

Das GRegio-Team arbeitet in der Mehli-Gruppe. Die Mitarbeitenden sind bei der Mehli Agro Service AG angestellt und für Projekte der GRegio Energie AG im Einsatz. Der Verwaltungsrat führt die Gesellschaft.

  • Andreas Mehli lehnt an einer Traktortür

    Andreas Mehli

    Gründer und Verwaltungsratspräsident

  • Gina Parpan vor einer Hecke

    Gina Parpan

    Leiterin Energiepark Grischa

  • Stefan Ungricht an einem Motor in der Halle

    Stefan Ungricht

    Montageleitung und Projektumsetzung

  • Gezeichnete Mikrobe unter der Lupe, Figur aus dem Erklärfilm zur Biogasanlage

    Alex Treichler

    Projektleiter HTC und Verfahrensingenieur

  • Ignaz Canova vor einer Holzwand, grünes GRegio-Shirt

    Ignaz Canova

    Technischer Leiter

Das ganze Team

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Rheinmühleweg 64, 7000 Chur · 081 256 22 00 · [email protected]